© Museumsdienst Köln, Nikolai Stabusch

Projekte

Die mpg unterstützt Projekte für den Kölner Museumsdienst, die kulturelle Teilhabe ermöglichen, neue Perspektiven eröffnen und Begegnungen schaffen. Gemeinsam mit engagierten Partner*innen fördern wir Ideen, die die Kölner Museen als lebendige Orte der Stadtgesellschaft stärken.

Ob langjährig gewachsene Vorhaben, weithin sichtbare Leuchtturmprojekte oder neue Ideen in der Entwicklung, die Projekte des Museumsdienstes Köln entstehen im Dialog und leben von Menschen und Institutionen, die Kultur aktiv mitgestalten wollen.

Projekte mit Tradition und Wirkung

Einige Projekte begleiten den Kölner Museumsdienst bereits seit vielen Jahren. Sie sind aus langfristigen Partnerschaften entstanden, haben sich kontinuierlich weiterentwickelt und erreichen heute ein breites Publikum. Diese Projekte zeigen, wie nachhaltiges Engagement kulturelle Teilhabe stärkt und Museen als lebendige Orte der Stadtgesellschaft verankert. Dazu zählen u. a.:

  • museenkoeln – Heft für Kinder und Familien: Das Kinder- und Familienprogramm des Museumsdienstes Köln erscheint zweimal jährlich als gedrucktes Heft. Es bündelt alle buchbaren Angebote der neun städtischen Museen. Von Führungen und Kreativworkshops über Ferienkurse, Hörtouren und Lesungen bis hin zu Kindergeburtstagen bietet das Heft ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen. Der Museumsdienst Köln setzt bewusst auf das Printformat: Das von der MWK Zimmermann & Hähnel GmbH gestaltete Heft erscheint in Kooperation mit dem Medienpartner Känguru und lädt Familien dazu ein, gemeinsam zu Hause zu stöbern und passende Angebote auszuwählen.
  • Der Internationale Museumstag:
    Bei dem deutschlandweit angebotenen Familienevent tragen wir in Köln zur Programmgestaltung und Finanzierung bei.
  • Materialanschaffung & Restaurierung:
    Im Hintergrund, aber mit großer Wirkung ermöglichen wir Materialanschaffungen und Restaurierungen.

Leuchtturmprojekte

Die mpg unterstützt vor allem auch besondere Projekte, die auf innovative Weise zur kulturellen Vielfalt in den städtischen Museen beitragen. Diese Projekte haben besondere Besuchsgruppen im Blick und wollen mögliche Barrieren für einen Museumsbesuch senken. Sie stehen damit beispielhaft für unser nachhaltiges Engagement und prägen die Museumsarbeit in Köln maßgeblich.

Eine Frau mit schulterlangen hellen Haaren und Brille steht im Mittelpunkt einer Gruppe und erklärt etwas mit einer Handbewegung. Sie trägt ein gestreiftes Shirt, eine dunkle Jacke und Jeans. Um sie herum sind mehrere Personen von hinten oder seitlich zu sehen, die ihr aufmerksam zuhören. Die Szene zeigt die Vermittlerin Frau Schwede bei einer Führung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK).
© Museumsdienst Köln, Nikolai Stabusch

Führungen in DGS im MAKK

Das MAKK bietet Führungen für Menschen mit Hörbehinderung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) durch die Ausstellungen an.

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Eine mit Farbflecken bedeckte Kinderhand hält ein Holzrakel und verteilt bunte Farbe auf einem Blatt Papier; im Vordergrund sind leuchtende Blau-, Gelb- und Pinktöne zu sehen.
© Museumsdienst Köln, Nikolai Stabusch

Zeitreisen in der OT Magnet

Das partizipatives Ferienprojekt für Kinder und Jugendliche verbindet Geschichte, Fantasie und eigenen Lebenswelten auf kreative Weise.

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Ausstellungsraum im Rautenstrauch-Joest-Museum mit einer kunstvoll gestalteten Totenprozession: Im Vordergrund steht eine reich verzierte weiße Stierfigur auf einer vergoldeten Trageplattform, begleitet von zeremoniellen Schirmen. Dahinter befindet sich ein aufwendig geschmückter Leichen- oder Schreinaufbau auf Bambusgestellen. Die Installation thematisiert Abschied, Tod und Jenseits im Rahmen des Themenparcours „Der Mensch in seinen Welten“.
© Martin Claßen und Arno Jansen

Abschied und Erinnern

Tod, Abschied, Trauer. Das Pilotprojekt schafft geschützte Räume für Kinder, Jugendliche und Pflege-Auszubildende, um Abschied und Erinnern zu erleben.

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Nachhaltig gestalteter Beistelltisch aus Holz und einem recycelten Olivenölkanister, Detailansicht mit der Aufschrift „Wo Teilhabe Form annimmt“.
© Mona Hesselmann

MAKK Kreativlabor – Wo Teilhabe Form annimmt

Kostenfreie Workshops im MAKK luden zu Kreativität, gesellschaftlichem Dialog und nachhaltigem Denken ein.

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Ein grünes, altes Wählscheibentelefon steht in einer transparenten Plexiglasbox auf einem Holzpodest. Im unscharfen Hintergrund sitzen zahlreiche Menschen in einem hellen Raum im Kreis auf dem Boden, als Teil einer mobilen Ausstellung von Museen IN DER BOX.
© Museumsdienst Köln, Nikolai Stabusch

museenkoeln IN DER BOX – Wert-voll: Wie Werte uns verbinden

Werte geben Orientierung und verbinden Menschen. Die mobile Ausstellung bringt diese Fragen direkt in die Kölner Stadtteile.

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Eine Gruppe von Kindern unterschiedlicher Herkunft steht um einen Tisch und betrachtet gemeinsam bunte Bauwerke aus Bausteinen. In der Mitte erklärt ein Mädchen etwas mit einer Handbewegung, während andere Kinder aufmerksam zuhören oder auf die Modelle schauen. Eine erwachsene Person steht daneben und beobachtet die Gruppe. Der Raum wirkt wie ein Workshop- oder Klassenraum, mit Pinnwänden im Hintergrund und einer kreativen, gemeinschaftlichen Atmosphäre.
© In-Haus Media, Fadi Elias

Kinder- und Jugendbeirat im Rautenstrauch-Joest-Museum

Kinder und Jugendliche bringen ihre Perspektiven ein und gestalten ein offenes Museum der Zukunft.

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Projekte, die Partner*innen suchen

Einige Projekte des Museumsdienstes Köln befinden sich in der Entwicklung oder stehen vor der nächsten Phase. Für ihre Umsetzung suchen wir Partner*innen, die gemeinsam mit uns kulturelle Teilhabe stärken und neue Impulse für die Kölner Museen setzen möchten.

Ob finanzielle Unterstützung, fachliche Expertise oder langfristige Kooperation, wir freuen uns über den Austausch.

Drei Personen mit unterschiedlichen Herkünften stehen vor einem Kelch aus Glas in einem Glaskasten, das Ihnen gezeigt wird.
© Museumsdienst Köln, Nikolai Stabusch

Mein Museum – Meine Sprache

Von Chinesisch bis Ukrainisch: Kostenfreie Führungen in 10 Sprachen öffnen Kölns Museen für alle und ermöglichen direkten Zugang zu Kunst und Kultur in der eigenen Sprache.

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Eine weiße Nähmaschine der Marke Brother steht auf einem Tisch. Daneben liegen eine Schere, mehrere bunte Stoffstreifen und Krawatten. Die Nähmaschine ist eingeschaltet, ein Stück rosafarbener Stoff befindet sich unter dem Nähfuß. Die Szene wirkt wie ein Arbeitsplatz zum Nähen oder Reparieren von Textilien.
© Mona Hesselmann

MAKK Kreativlabor – Dein Repaircafé

Nachhaltigkeit beginnt im Alltag und mit dem Mut, Dinge zu reparieren und kreativ neu zu denken. Das MAKK Kreativlabor schafft einen Ort, an dem kulturelle Teilhabe, praktisches Wissen und nachhaltiges Handeln zusammenkommen.

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Außenansicht der Synagoge Köln in der Roonstraße mit historischer Sandsteinfassade, Rundbogenfenstern, großer Rosette und Türmen unter blauem Himmel.
© Museumsdienst Köln

Begegnungen – jüdisches Leben in Köln

Der Schulworkshop fördert den persönlichen Dialog zwischen Schüler*innen und der jüdischen Gemeinde Köln und stärkt Verständnis, Zuhören und den Abbau von Vorurteilen.

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Auf dem Bild sieht man vier „Leser“ auf einer Parkbank, die Kinderbücher in den Händen halten und direkt in die Kamera schauen. Von links nach rechts: Eine Frau mit langen braunen Haaren, die ein rotes Kinderbuch mit dem Titel "Und hier kommt Tante Lisbeth!" hält. Eine zweite Frau mit hochgestecktem Haar und einem bunten Schal, die ein Buch über Eichhörnchen hält. Eine Person in einem großen, flauschigen Tierkostüm – offenbar eine Eule oder ein anderes Tier mit Brille – die ein Buch mit dem Titel "Richtig gute Freunde liest". Eine Person mit lockigem, hellbraunem Haar, die ein grünes Buch mit dem Titel "Die Geschichte vom Elefanten" hält. Die Szene spielt draußen auf einem Spielplatz, im Hintergrund ist eine Wand bemalt mit einer Landschaft und einem blauen Vogel. Auf dem Schoß der zweiten Person von links sitzt außerdem ein kleines Plüschtier, das wie die kostümierte Figur aussieht.
© Charlotte Wulff

LeseWelten

Regelmäßiges Vorlesen schenkt Kindern Sprach- und Wissensschatz, stärkt Neugier, Vorstellungskraft und gesellschaftliche Teilhabe. LeseWelten sorgt dafür, dass jedes Kind in Köln wöchentlich in Geschichten eintauchen kann.

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Ansprechpartnerinnen

Gerne stellen wir Ihnen die Projektideen des Museumsdienstes persönlich vor und sprechen mit Ihnen über mögliche Formen der Zusammenarbeit.

Porträtfoto von Cornelia C. Kliment, einer reifen Frau mit blondem, kinnlangem Haar, Perlenkette und schwarzer Bluse. Sie blickt lächelnd direkt in die Kamera.
Cornelia C. Kliment
Erste Vorsitzende

Telefon +49 1520 9707614

rträt von Barbara Foerster, einer Frau mittleren Alters mit schulterlangem, hellbraunem Haar. Sie lächelt und trägt einen hellblauen Blazer über einem weißen Oberteil. Sie steht vor einer hellen Wand mit dezenten Wandobjekten im Hintergrund.
Barbara Foerster
Stv. Vorsitzende mpg und Direktorin Museumsdienst Köln

Auf unserer Homepage finden Sie außerdem weitere Informationen zu Förder- und Sponsoringmöglichkeiten.